Affirmation für Mütter mit kranken Kindern zu Hause …

Ich bin heute meinem eigenen Tipp gefolgt (siehe unten) und habe heute Vormittag noch nichts von dem geschafft, was eigentlich auf dem Plan stand.

Weder war ich beim Brazilian Jiu Jitsu-Kurs, noch habe ich das Tagebuch für Leserinnen des Eileiterschwangerschafts-Buchs fertiggestellt :‘-( Das nächste Kapitel für meinen Roman Winterkuss wartet auch noch auf mich.

Denn gestern Nachmittag nach dem Kindersport sagte mein Jüngster: „Mama, mein Kopf tut soo weh! Eigentlich tut mir alles weh, nur nicht die Augen!“ Die Stirn war ganz heiß, die Nase zu und schniefig. Zu Hause haben wir gleich Fieber gemessen. 38,4 Grad. :-(

Die Nacht war eigentlich überraschend okay (vermutlich wegen der Dosis Ibuprofen, die wir Eric gegen die starken Kopfschmerzen gegeben haben), aber heute Vormittag ging dann nichts. Entweder brauchte er Aufmerksamkeit und Trost, oder guckte einen lärmigen Kinderfilm. Ans Schreiben war nicht zu denken.

Das ist jetzt aber Klagen auf hohem Niveau, wenn ich daran denke, wie das Leben mit krankem Kind zu Hause noch letztes Jahr oder vor 2 oder 3 Jahren war. Ein Instagram Post der lieben Autorenkollegin Gela Kirchner hat mir die Schrecken des kranken Kleinkinds zu Hause wieder leibhaftig in Erinnerung gerufen. :-)

Je kleiner sie sind, umso kräftezehrender für die Mama, oder?

Sind sie nur etwas krank mit leichtem Fieber können sich nicht selbst beschäftigen und können sich nicht allein von dem Gefühl des Unwohlseins ablenken. Mama muss betüddeln, umsorgen, mit Snacks und Säften betanken. Wenn sie so krank sind, dass sie vor Erschöpfung viel schlafen, ist man als Mutter so besorgt ums Kind, dass an konzentriertes Arbeiten auch nicht zu denken ist.

Nein, so mit knapp 5 Jahren ist es schon besser. Zumindest eine Stunde Fernsehen oder Hörbuch hören am Stück ist dann schon drin, wenn das Fieber nicht hoch ist. Eric legt sich auch tatsächlich freiwillig aufs Bett, wenn das Fieber steigt und verkündet: „Ich glaube, ich schlafe jetzt lieber ein bisschen.“ Auch daran wäre vor 1 oder 2 Jahren nicht zu denken gewesen. ;-) Da wurde gekämpft, bis zur letzten Sekunde vor dem Einschlafen, bis Mama und Kind erschöpft im selben Bett einschliefen.

Wir haben uns jetzt gerade geeinigt: Heute Nachmittag wird Finn ihm etwas vorlesen. Seit 2 Tagen ist der 10-jährige Finn nämlich erklärter Lieblings-Vorleser hier im Haus. Er ist ganz stolz geschwellt, seitdem sein kleiner Bruder verkündete: „Finn liest so toll, toller geht es gar nicht. Ach, Mama, ich wünschte, Finn würde mir jeden Tag vorlesen, für immer!“ :-)

Während der kurzen Vorlesezeit werde ich am Tagebuch für Frauen mit Eileiterschwangerschaft arbeiten. Ich will, dass es richtig schön und hilfreich und Kraft spendend wird, aber meine Begabung in Grafikdesign und Buchgestaltung hält sich noch in Grenzen. Kosten darf mich das Design aber auch nichts, da ich das Buch an die Leserinnen verschenken möchte. Es wird wohl doch Zeit, endlich meine Patreon-Seite aufzubauen. ;-) „Nehme monatliche Spende gegen Buchgeschenke“ :-)

Nach dem Vorlesen schläft Eric ein bisschen, dann dürfen sie zusammen eine halbe Stunde einen Film oder eine Serie gucken, während ich das Tagebuch weiter bearbeite. Soweit die Theorie ;-)

Bevor ich es vor lauter Schreiben vergesse: Ich habe heute Vormittag diese E-Card für dich gebastelt. Ich stelle sie hier im kleinen Format ein und verbinde den Link mit dem größeren Bild. Einfach anklicken. Pinnen in Pinterest, Verbreiten auf Facebook, Instagram, … ausdrücklich erwünscht. :-)

affirmation_moms_sick-toddler

Wie man die Karte so programmiert, dass man sie tatsächlich an jemanden mailen kann, habe ich leider noch nicht im Internet gefunden. Wenn du einen Tipp für mich hast, bin ich überglücklich!

EDIT: Danke für den Tipp mit dem Plugin für WordPress. Ich machte jetzt erst einmal das Tagebuch für Frauen mit ELSS fertig, dann bastele ich ein paar schöne E-Cards für euch. Auch diese hier. <3