Yoga: Der Sonnengruß

Wie in „Mama macht mal Pause“ versprochen, hier ein paar Tipps zum Sonnengruß.

Die ganze Sequenz sehen Sie sich am besten auf einer DVD an oder einem Video. Eine Empfehlung sind immer die (Gratis) Videos von Yogamour: Anleitung zum Sonnengruß von Yogamour auf YouTube

Was mir im Yogamour-Video nicht so gut gefällt, ist dass der Stock zu luschig ist ;-) Letztlich ist der Stock das Vortraining zum Liegestütz und man geht mit den Ellbogen nah am Körper ganz nach unten, und schiebt sich von dort in den Hund mit dem Gesicht nach oben.

Ich habe den Stock jahrelang falsch trainiert, bis mich eine Yoga-Lehrerin korrigierte. Ich konnte zu dem Zeitpunkt fünfzehn Sonnengrüße A und B hintereinander machen – und brach in der korrekten Stockposition einfach nur zusammen auf dem halben Weg nach unten, weil meine Arme die Kraft nicht hatten. Sie stellte sanft einen Fuß auf meinen Po und sagte: „Dann ist das jetzt deine Position.“ Nach mehreren Wochen Training konnte ich mich im Stock kontrolliert langsam nach unten lassen — und das konnte man meinen Armen auch ansehen. :-)

Tanjas Tipp für den Stock:

Sich langsam mit Ellbogen nah am Körper aus der Liegestütz-Position herunterlassen. Gedankenstütze: 8 Punkte liegen auf dem Boden auf — Kinn, Knie, Brust, Füße, Handinnenflächen

Anfänger-Variante für den Stock
Anfänger-Variante für den Stock

Ausrichtung des Hundes

Außerdem noch wichtig:

Den Hund mit dem Gesicht nach unten machen viele falsch, da er trügerisch einfach aussieht.

Man sollte ihn am Anfang ganz langsam mit Liebe zum Detail einrichten:

Hände flach am Boden, die Finger weit gespreizt. Wirklich Gewicht in die Hände abgeben, NICHT mit den Handgelenken abfangen! Während du die Hände und Arme richtig einrichtest, lässt du die Beine erstmal gebeugt. Dann streeeeeckst du dich, immer noch mit gebeugten Beinen, genüsslich im Oberkörper lang von den Händen rückwärts. Denk an den Hund, von dem diese Pose inspiriert wurde! Das ist ein wohltuender Stretch, den du auch im Rücken spürst, nicht nur in den Beinen!

"Stretch it!" by Tammy Strobel via Flickr/Creative Commons
„Stretch it!“ by Tammy Strobel via Flickr/Creative Commons

Erst jetzt, wenn alles richtig eingerichtet ist, langsam die Beine strecken.  Die fertige Position für mindestens drei Atemzüge halten. Besser sind fünf.

Ist der korrekte Hund erst einmal im Körpergedächtnis, kann man sich den Punkt der Einrichtung schenken. Aber am Anfang hier lieber mehr Zeit aufwenden und dafür auch spüren, wie gut der Hund tut.

Zum Vergleich: So sieht der Hund meistens aus, wenn man ihn macht.

"11/365: Downward Dog" by Christopher via Flickr/Creative Commons
„11/365: Downward Dog“ by Christopher via Flickr/Creative Commons

Der Rücken sollte aber so aussehen. Das ist viel wichtiger, als dass die Beine möglichst gestreckt sind!

"Adho Mukha Svanasana a" by Sarah Siblik via Flickr / Creative Commons. Some rights reserved.
„Adho Mukha Svanasana a“ by Sarah Siblik via Flickr / Creative Commons. Some rights reserved.

und

"High Peaks Downward-facing dog" by dvs via Flickr/Creative Commons
„High Peaks Downward-facing dog“ by dvs via Flickr/Creative Commons