Bienenatmung – entspannende Kurz-Meditation

Singen und Meditation tun richtig gut bei Stress.
Etwas, das ich in der Schwangerschaft mit Kind Nummer 2 kennengelernt habe, und das auch super bei Stress (zum Beispiel in der Trotzphase!) wirkt, ist die
“Bienen-Atmung” aus dem Yoga.
Probier’s gleich mal aus – am besten aber nicht in einem Großraumbüro ;- )

na gut, da mach ich keine Bienenatmung. Aber Bäume sind einfach toll zum Entspannen.
  • Setz Dich auf einen Stuhl oder mit geradem Rücken auf den Boden. (Ich sitze dabei lieber auf dem Boden, am besten draußen im Wald. Das gibt ein wunderbares Gefühl von Erdung. Ja, auch Esoterik-Muffeln gibt das Erdung ;- )
  • Leg die Hände über beide Ohren.
  • Langsam durch die Nase einatmen. Beim Ausatmen bleibt der Mund geschlossen und Du machst ein leises Geräusch – es klingt, als ob eine Mini-Hornisse in Deinem Kopf herumgeistert.
  • Bei den ersten Versuchen fünf Atemzüge durchhalten. Später kannst Du ruhig fünf Minuten mit Bienen-Summen verbringen.

Die Vibrationen entspannen und vertreiben kreisende Gedanken auf ähnliche Weise wie beim Mantra-Singen (siehe Blogpost übers Singen und unser Trotzphasen-Survival-Buch).

Man fühlt sich, vielleicht durch die Geste des Ohren-Zuhaltens, wie ein Kind, das für einen Moment seine Zauberkraft benutzt, um die ganze Welt außen vor zu lassen.
Spiel ruhig mit diesem Gedanken (wie ein Kind sein) und der Bienen-Atmung herum. Ändere zum Beispiel mal die Tonlage oder “sirre” eine Melodie. Man fühlt sich dabei ziemlich quatschig – und die Laune hebt sich sofort!

 

Mehr Tipps und Notfall-Tricks findet ihr in unserem Buch

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