Motherfucker Yoga

Ein langer Tag mit zwei Kindern, du bist am Rand der Nerven — und jetzt sollst du dich auf die Matte setzen und leise „oooooom“ singen und dich dann konzentriert in Asanas verbrezeln? Kein Wunder, dass so viele Frauen zwar „regelmäßig Yoga machen“ auf ihrer Liste von Vorsätzen stehen haben, sich dann aber nicht aufraffen können.

Ein Ausweg: Wer sagt denn, dass man Yoga in vollkommener Stille oder zu säuselnder Meditationsmusik üben muss? Mach mal Yoga zu krachiger Musik!

"Yoga Class" von Augusto Mia Battaglia / Creative Commons License Flickr
„Yoga Class“ von Augusto Mia Battaglia / Creative Commons License Flickr

Am besten sind freie Bewegungen, bei denen das Verletzungsrisiko gering ist, wie Armekreisen, Hüftkreise, zur Seite dehnen, Ausfallschritte, Hund.

Shiva Rea nennt diese schwungvollen, sich wiederholenden Bewegungen Mandalas mit dem Körper zeichnen. Genauso sollte es sich auch anfühlen: nicht abrupt, nicht übertrieben, sondern ein raumgreifendes Fließen. Wenn du dich schon wärmer und gelöster fühlst, wechselst du zwischen dynamischen Bewegungen und Haltephasen ab (z. B. beim Hund oder beim Krieger). Zum Abschluss ohne Musik im Shavasana (auf dem Rücken) nachspüren.

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ninaweber_seamus_untweakedbutcropped-150x145Nina Webers bekanntestes Buch ist der „Trotzphasen Survivalguide„. In Vorbereitung ist die Neu-Ausgabe von „Tu’s doch“ und der zweite Band der Urban Fantasy-Serie „Dornen-Spiele“.

Du findest Nina meist bei einer Tasse Kaffee mit der Nase in einem Urban Fantasy-Buch oder im Lego-Bauwettstreit mit ihren zwei Kindern. Mach mit auf www.land-der-abenteue10