Über mich

Land der Abenteuer ist dein Rückzugsort, um in der Hektik des Alltags zurück zu dir selbst zu finden.

Nimm dir eine dampfende Tasse Tee oder einen Kaffee, klicke auf die Kategorie, die dich am meisten anspricht und entdecke ein Land voller Abenteuer – in dir.

Remember, the entrance door to the sanctuary
is inside you. Rumi

Noch fliegen hier die Sägespäne, die Buddha-Statue wartet in Folie gehüllt, denn ich habe gerade erst angefangen, meine Heimat im Netz zu einem spirituellen Rückzugsort umzubauen. Wenn du dich auf meiner Mailingliste einträgst, sage ich dir gleich Bescheid, wenn es hier neues Seelenfutter wie Meditationen oder Rituale gibt.

Ich habe auch eine eigene Liste für alle, die gerne Tagebuch oder Bullet Journals schreiben: Journaling-Newsletter.

 

Meine Themen sind schon ganz lange: Spiritualität, die Magie in kleinen Dingen entdecken, Alltagsrituale, der Jahreskreis der keltischen Jahresfeste, …

Meine Eltern steckten mich aus Überzeugung in einen Waldorfkindergarten — und zogen mich dann auch aus Überzeugung sofort aus dem Waldorfsystem, als ich eingeschult wurde. Ich kann mich an so gut wie nichts aus dem Kindergarten erinnern, aber als ich während des Studiums eine Studentin zu Hause besuchte, die sich schon lange mit keltischer Spiritualität, Steinemagie, Tarot, … beschäftigte, war es, wie nach Hause zu kommen. Ich hatte Tränen in den Augen, wollte alles zärtlich berühren und gleichzeitig wie angewurzelt in der Mitte der Wohnung stehen, um die Energien des Ortes nicht zu verändern. Die Eindrücke aus ihrer Wohnung, die „Vibrationen“ wie man jetzt wohl sagen würde, schwingen immer noch so stark in mir nach, dass ich nur die Augen schließen muss, um wieder dort zu sein.

Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.

Joseph von Eichendorff

Ein paar Monate später nahm ich meinen Mut zusammen und fragte die Freundin, ob sie meine spirituelle Lehrerin werden würde. Sie schloss die Augen wie zum Stoßgebet und ich dachte: „Oh nein, jetzt habe ich’s versaut. Was muss ich auch mitten in einer S-Bahn danach fragen? Bestimmt voll peinlich.“ Sie öffnete die Augen und sagte mit einem glucksenden Lachen: „Ich bitte seit Monaten beim Universum um einen spirituellen Mentor. Stattdessen schickt es mir jetzt eine Schülerin? Typisch.“

Sie gab mir immer mal wieder einen Arm voll Bücher mit nach Hause, aber die Rolle als spirituelle Lehrerin lehnte sie ab, da sie sich nicht dafür bereit fühlte. Ausgerechnet ein eher knochentrockener Professor an der Uni schubste mich dann in Richtung der amerikanischen Transzendentalisten (Henry David Thoreau, Ralph Waldo Emerson) und so ging die Reise weiter.

Not until we are lost

do we begin to understand ourselves.

Henry David Thoreau

 

Als ich versuchte, meinen Eltern zu erzählen, was mich faszinierte, was ich gerade entdeckte, erlebte ich den ersten Backlash, den du beim Ansprechen spiritueller Themen und Erlebnisse bestimmt auch schon zu spüren bekommen hast.

 

Danach lebte ich meine spirituelle Seite ganz verborgen aus. Nach außen hin habe ich es gut versteckt, erst als Lektorin in Sachbuchverlagen, dann als freie Autorin. Ich habe Spielebücher geschrieben, Kochbücher, einen schönen Ratgeber für Eltern mit Kind in der Trotzphase, und noch vieles mehr. Ich liebe das Schreiben und das Recherchieren neuer Themen, fast egal was das Thema ist, insofern liebe ich alle Bücher, die ich bisher geschrieben habe. Aber die kleine Stimme im Hinterkopf war trotzdem nicht zufrieden.

Also erfand ich „Brida Anderson“ und begann 2013, in ihrem Namen romantische Urban Fantasy zu schreiben, in der moderne Frauen auf Elfen (pardon: Elben ;-), Sagengestalten und viel Magie treffen.

Nach und nach schlich sich Brida auch in meine Ratgeber ein. „Mama macht mal Pause“ enthält schon ganz viele kleine Rituale und „Alltagsmagie“, die ich dem Verlag untergemogelt habe. Ich war ganz baff, als dem zuständigen Lektor gut gefiel, was ich versucht hatte, unter dem Radar einzuschmuggeln.

Das machte mich noch mutiger beim nächsten Buch und ich überließ „Brida“ noch häufiger den Stift bzw. die Tastatur. Mit der zuständigen Lektorin habe ich vergangene Woche telefoniert — und das hat einen inneren Erdrutsch bewirkt. Sie sagte nämlich, sie möchte noch mehr Bücher mit mir machen. Und, toller Selbstvermarkter, der ich bin, widersprach ich ganz perplex: „Aber ich bin doch gar nicht so die Esoterik-Autorin. Ich stelle eine Kerze vor eine wechselnde Deko und arbeite mich dann nach innen, passend zur Jahreszeit. Mehr nicht.“

Sie lachte und sagte, dass sie gerade das gut findet. Dass ich sie „und viele andere Frauen“, immer genau da abhole, wo sie Spiritualität sucht: im Alltag. Ohne große Vorbereitung. Ohne großes Tamtam. Nicht ein „Hardcore-Raunacht-schamanisches Ritual“, vor dem jemand, der noch keine Vorkenntnisse hat, Berührungsängste hat. Sondern, genau: eine Kerze vor einer säsonalen Dekoration.

Ich hatte solches Herzklopfen, als ich mit ihr sprach.

Meine Freundin aus dem Studium, die inzwischen Life Coach ist, sagte mir, ich soll die „große Vision“ im Auge behalten. Wenn ich wie durch Zauberhand alles erschaffen könnte, was würde ich dann anbieten und wie? Was sind meine Themen — und was hast du davon?

Ich möchte dich einladen zum Retreat mit mir. Wir feiern die Jahresfeste zusammen und nehmen uns ein ganzes Wochenende dafür, dich in der neu anbrechenden Jahreszeit zu verankern, deine Projekte zu planen, deine ganz individuellen Rhythmen und Spitzenzeiten kennenzulernen. Ich lade dich ein in meine kleine Ansammlung von Häuschen direkt am Strand. Lila Blütenblätter treiben mit einer leichten Brise über den Sand, als du ankommst. Hier sind wir ganz unter uns und ungestört.  Gestreichelt vom Mondlicht meditierst du am Lagerfeuer über den knisternden Flammen oder lässt einfach die Gedanken ruhen. Im rosigen Morgengrauen lege ich meine grüne Yogamatte neben dir auf den Sand und zeige dir, wie du dich reckst und im Flow bewegst, um Verspannungen abzuschütteln und um, wenn du magst, tiefsitzende Blockaden zu lösen. Ich schenke dir Affirmationen für mehr Entspannung. Wenn du so gern schreibst wie ich, öffne ich für dich meine Schatzkammer mit Schreib-Prompts und Aufgaben aus dem Coaching und dem therapeutischen Schreiben. Ich gebe dir für Zuhause ein Journal mit auf den Weg, das ich erfunden habe, um Tagebuch & Ziel- und Projektmanagement & #bujo mit einander zu verbinden.

What if I fall?

Oh, my darling, but what if you fly?

e.h. (Erin Hanson)

Noch stehen wir ganz am Anfang, aber lass uns anfangen, Magie im Alltäglichen zu entdecken. Die Kraft zu genießen, die uns spirituelle Momente schenken.

Ich freue mich sehr darauf, für dich hier ein Refugium zu erschaffen, wo du durchatmen und zur Ruhe finden kannst.

Bei Fragen, Vorschlägen erreichst du mich über: seashell.productions[at]gmail.com oder www.facebook.com/NinaWeber.Seashell

Herzlichen Dank!!!! an dieser Stelle für die ermunternden Zeilen, die ihr mir über E-Mail und Facebook geschickt habt. <3 <3