Abendbad zur Ruhe für Kinder und Eltern

Gerade nach Kindergeburtstagen und anderen Tagen mit großer Aufregung sind Kinder häufig so überstimuliert, dass sie trotz großer Müdigkeit nicht einschlafen können. Vielleicht sind sie auch so ausgepowert, dass sie wegen akuter Übermüdung nicht einschlafen können.

Nicht nur für Säuglinge Entspannung pur: Baden im warmen Wasser

Ein Abendbad, ganz wie in den Babytagen, kann jetzt Wunder wirken, damit es mit dem Einschlafen klappt.

Das Badewasser dafür auf Kinder-Badetemperatur temperieren (je nach Vorliebe des Kindes bis maximal 38°).
Badezusatz-Tipps:

  • Calendula Babybad (nicht Crèmebad) von Weleda. Es sieht zwar aus, als hätte jemand in die Wanne gebrochen, aber es wirkt ungemein ausgleichend und beruhigend. Übrigens auch auf Erwachsene! :- )
  • Oder für Kinder ab 3: Ein „Einschlafbad“ mit Lavendel.
  • Oder eine Drittel Tüte eines Meersalzbads (für Erwachsene) verwenden; in einer Tasse Milch ein paar Tropfen naturreines Lavendelöl lösen und ins fertige Badewasser geben.
  • Oder einen kleinen Klumpen Himalaya-Salz im Wasser auflösen.
  • Das Badewasser mit Bachblüten anreichern; an schlimmen Tagen können es auch Rescue-Tropfen sein.

Was an solchen Tagen als „Zauberbad“ noch helfen kann:

  • beim Baden Entspannungsmusik von CD laufen lassen
  • entspannende Lieder am Badewannenrand singen. Das funktioniert gerade bei 2- und 3-jährigen super, fühlt sich für viele Eltern aber seltsam an. Es fällt leichter, wenn du das Bad etwas „weihnachtlich“ schmückst, mit gedämpftem Licht / Kerzenschein, etc.
  • Auch mal ausprobieren: „Avena Sativa comp.“ Streukügelchen von Weleda während/nach dem Baden geben. Diese Kügelchen dürfen auch schon Babys gegeben werden, sind also sehr mild. Sie elfen besonders bei Aufregung/Überstimulierung, um leichter einzuschlafen.

Tipp:
Was wir für solche Tage auch sehr empfehlen, ist das Buch “Kinder spielerisch zur Ruhe führen” (leider nur noch gebraucht erhältlich, z. B. via Amazon oder ZVAB). Am besten vor dem Entspannungsbad.

Im Buch werden Bewegungsspiele mit Traumreisen kombiniert, so dass auch sehr aufgedrehte Kinder sich nach und nach auf die Ruhe einlassen können. Die kurzen Ruhe-Übungen sind geeignet für Kinder ab 3 bis 4 Jahren, inklusive Bewegungsspielen, Wasser-, Feuer-, Luft-“Reisen” u.v.m.

In unserem Buch „Der Trotzphasen-Survivalguide“ findet ihr übrigens noch viel mehr Tipps zum Thema „Einschlafen“ und „(Im eigenen Bett) Durchschlafen“.

Ist zu viel im Zimmer los?

Auch an die mögliche Überstimulierung denken, die Kinder jeden Tag beim Zubettgehen erleben! Es lohnt sich, alle paar Wochen das Kinderbett und die Umgebung auszumisten (auch Wanddeko!), damit sie nicht so ablenkend für das Kind sind. Es braucht keine fünf verschiedenen Kuscheltiere und noch mehr in Blickweite! Ein leuchtendes Mobile oder Nachtlicht mit Sterneneffekt nur, wenn das Kind damit tatsächlich besser einschläft! Minimalismus im Kinderzimmer (so lange das Zimmer gemütlich ist) hilft dem Kind sehr, zur Ruhe zu kommen.

 

Mehr Tipps und Notfall-Tricks findet ihr in unserem Buch

Der Trotzphase Survivalguide

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