Dein Gesicht auf einem Kürbis … (Halloween-Selbstporträts)

Nachschub für die Kürbis-Carver unter Euch!

Im Blog Wisdom of the Month kann man jede Menge (auf Englisch) zum Thema Kürbis-Schnitzen lernen. Und die gezeigten Ergebnisse sind Inspiration pur.

Hier zum Beispiel das Gesicht der Blog-Autorin Wendy auf einem Kürbis (einmal erleuchtet, einmal in der Vorbereitung vor dem Durchpieksen des Motivs). (Die Fotos sind jeweils mit Links unterlegt.)

Wisdom of the Month: Gesicht auf dem Kürbis
Gesicht/Selbstproträt auf dem Kürbis (c: Wisdom of the Month)
Wisdom of the Month: Gesicht auf dem Kürbis
Gesicht auf dem nassen Kürbis (c: Wisdom of the Month)

Und so geht’s (das hier sind in Kurzfassung Erfahrungen/Tipps von uns und welche von Wendy. Mehr findet ihr bei Wendy auf Englisch):

  • Sucht Euch ein kontrastreiches Foto mit dunklem Hintergrund aus, speichert es unter einem anderen Namen ab ;o).
  • Zieht es größer (es macht nichts, wenn das Bild etwas pixelig aussieht)  und erhöht den Kontrast und die Helligkeit mit den Reglern in Photoshop (oder GIMP etc.). Sonst wird es beim Umwandeln in schwarz-weiß zu dunkel und die Details verschwimmen.
  • Wandelt es in ein Graustufen-Bild um. Am besten geht das mit Filtern/Effekten, z.B. dem „Poster-Effekt“, den Wendy von Wisdom of the Month benutzt hat. Bei Effekten könnt Ihr einstellen, wie viele Grauwerte das Bild enthalten soll. Je weniger Ihr verwendet, umso einfacher wird es, das Motiv aus dem Kürbis herauszuarbeiten, aber umso weniger wird das Konterfei Euch ähneln.
  • Am besten druckt Ihr die fertige Vorlage auf einem Laserdrucker aus, oder lasst sie im Copyshop auf einem Laser ausdrucken. Denn: Tintenstrahler-Tinte verschmiert mit Wasser – wie wir letztes Jahr gemerkt haben, als die ersten gepiekten „Poren“ im Kürbis die Papiervorlagen aufweichten und Tinte zu laufen begann. Bei simplen Mustern ist das nicht schlimm, bei so komplexen wie einem Gesicht schon. Und, großer Vorteil: Dann könnt Ihr die Vorlage nass machen, bevor Ihr sie auf den Kürbis legt. Nass schmiegt sie sich an die Rundung des Kürbis‘, was das Übertragen des Motivs enorm vereinfacht.
  • Der Rest läuft wie üblich beim Kürbis-Schnitzen: Aufmachen, Innereien raus, Fleisch herausschaben und einen möglichst gleich dicken Fleisch“rand“ unterhalb des Motivs stehenlassen.
  • Alles was ganz weiß ist, wird jetzt komplett herausgetrennt (also z.B. die Pupillen/Iris). Alles was ganz schwarz ist, wird komplett in Ruhe gelassen. Und alle Grauschattierungen werden jetzt durch Pieksen gekennzeichnet: zum einen der Umriss und zum anderen die „Tiefe“, mit der Ihr sie abtragen wollt. „Abtragen“: Ihr lasst innen vom Fleisch etwas stehen (in unterschiedlicher Dicke) und schält nur, genau nach Vorlage, die oberste Haut ab. Ich finde das enorm schwierig, aber habe mir sagen lassen, dass man es mit Teppichmessern (z.B.) oder Ton- bzw. Fimo-Modellierwerkzeugen (die Messerwerkzeuge) gut und präzise hinbekommen kann.
  • In diese Kürbisse wird meist keine Kerze gestellt, um das filigrane Kunstwerk nicht zu zerstören, sondern ein batteriebetriebenes Licht. Verwendet das auch während des Schnitzens, um immer wieder die Details zu korrigieren, bis es für Euch stimmig aussieht. Wie immer bei Kürbissen: Am besten von weiter weg gucken, ob das Motiv zu erkennen ist.

Das sieht dann z.B. so aus:

Kinderkopf – zu Übungszwecken auf einer Wassermelone (c: Wisdom of the Month)
Kinderkopf – zu Übungszwecken auf einer Wassermelone (c: Wisdom of the Month)

Ich finde es herrlich, dass Wendy zu Zeiten, wo es keine Kürbisse gibt, mit ausgehöhlten Wassermelonen übt. :- )

Und erleuchtet sieht das so aus:

Kinderkopf auf Wassermelone (c: Wisdom of the Month)
Kinderkopf auf Wassermelone (c: Wisdom of the Month)


2 Comments

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