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Ausgefallene Kürbismuster für Halloween, Teil 1

Kürbisse zu schnitzen und mit Kerzen zu erleuchten, ist keine Tradition nur aus den USA. Auch in Europa wurden früher Kürbisse oder Rüben im Herbst in „Lichtboten“ oder „Unheil-Abschrecker“ verwandelt.
Das Herauschaben des Fruchtfleisches macht zwar jede Menge Arbeit, aber trotzdem ist das gemeinsame Kürbisschnitzen ein schönes Familienereignis. Und man kann sich schon Tage vor Halloween mit der überaus wichtigen Frage beschäftigen: Welches Motiv passt zu diesen Kürbissen, die wir gekauft haben?

ab 8 (selber schnitzen)
ab 3 (Bild aufmalen, das dann geschnitzt wird), ausschaben

Material:

  • ganze Muskat- oder andere Kürbisse mit dünner Schale
  • Fratzen-Vorlagen aus Zeitschriften oder dem Internet oder selbst gemalt
  • Stecknadeln, Tesafilm, Nagel mit “Polster” um den Kopf
  • optional: Mehl

Das typische Halloween-Kürbisgesicht (drei Dreiecke für Augen und Nase, ein Schlitz für den Mund mit einem Zahn) kann man mit einem dünnen abwaschbaren Stift aufzeichnen und dann herausschnitzen. Fortgeschrittene Pumpkin-Carver möchten sich vielleicht an schwierigere Motive wagen. Die gelingen am besten mit einer Vorlage, die übertragen wird. Man kann selbst eine zeichnen oder am Computer aus einem Foto erstellen. Außerdem sind sie erhältlich als Schnittbögen in vielen US-Zeitschriften oder auch im Internet zum Ausdrucken.

bat-pattern
Hier ein paar Adressen, die ich gefunden habe. Die Motive sind von einfach bis mittel-schwierig (ein Beispiel sieht ihr oben):

  • Hershey’s (die amerikanische Süßwarenfirma) bietet Muster für Einsteiger und etwas Fortgeschrittene
  • DotcomWomen bietet Muster für den mittleren bis hohen Schwierigkeitsgrad
  • DLTK bietet für Anfänger bis Fortgeschrittene etwas

Wie ihr hier schon seht: In den USA gibt es sehr fantasievolle Kürbis-Motive. Auf YouTube gibt es auch mit Musik unterlegte Slideshows mit fertigen Kürbissen. Die netteste, finde ich, ist immer noch die von 2005. Auch inspirierend: Kitty & Friends. Ich embedde sie in einem separaten Post.
Der Grundgedanke beim Kürbisschnitzen ist: Alles, wo ihr Löcher in die Schale schneidet, erscheint durch das Kerzenlicht weiß. Alles, wo die Schale stehengeblieben ist, ist schwarz. Und ganz filigrane, komplizierte Motive entstehen meist, indem nur die oberste Rinde des Kürbis’ abgetragen wird, aber das Kürbisfleisch intakt bleibt. (Das leuchtet dann im Kerzenschein orange.)
Ich habe mich für Demonstrationszwecke mal an einem kleinen GEIST versucht. Wenn man die Umrisse ganz ausschneiden würde, würde der Geist einfach nur als riesiges Loch im Kürbis zu sehen sein. Da wir aber Augen sehen wollen und einen Mund, wird der Umriss nur in einer Lage abgetragen.
So viel zur Theorie – an die Praxis geht’s im nächsten Post.


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