Kürbiskerne selbst rösten – nicht nur an Halloween

Beim Kürbisschnitzen fallen auch immer Kürbiskerne an. Am besten gleich rösten, so dass ihr zwischendurch eine leckere Stärkung zur Hand habt. Das Rösten dauert nämlich gar nicht lang.

Voraussetzung: Der Kürbis, aus dem ihr die Kerne gefischt habt, sollte essbar (!) sein und noch nicht angefault. Und die Kerne sollten sich prall anfühlen. In manchen überzüchteten Sorten gibt es Kerne, die sich nach innen wölben. Aus denen wird kein essbarer Snack.

Die meisten Kürbisse enthalten aber solche weißen Kerne wie hier links unten im Bild.

Die guten ins Töpfchen ... essbarer und fauler Kürbis
Die guten ins Töpfchen ... essbarer und fauler Kürbis

(Im Foto oben rechts ein Kürbis, der leider schon zu faulen begonnen hatte. Daher habe ich ihm so dramatisch große Augen verpasst – und alle Kerne und das Fleisch wegwerfen müssen. Mal schauen, wie lang er jetzt mit WD40 eingesprüht durchhält …)

Und so geht’s (Schritt 1 bis 2 können übrigens Kinder ab 3 machen):

  1. Die Kerne vom Fleisch befreien und in einem Sieb unter kaltem Wasser durchspülen. Wenn ihr sie dabei schüttelt, wandern nach und nach die restlichen orange Kürbisfasern oben und ihr könnt sie herauspicken.
  2. Die Kerne auf Küchenpapier ausbreiten und etwas trockentupfen. Manche sagen, man soll sie ganz abtrocknen lassen, aber sie werden sowieso gleich wieder mit Öl benetzt. Also würde ich mich mit dem Durchtrocknen nicht all zu lange aufhalten.
  3. Den Ofen auf 180°C Umluft (200°C E-Herd) vorheizen.
  4. Die Kerne rösten am besten nebeneinander. Daher große Gratinformen mit Öl einpinseln, bei vielen Kernen: ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  5. Die Kerne hineingeben, mit Öl beträufeln (je nach Geschmack ein fruchtiges Oliven- oder ein neutrales Öl) und leicht salzen und vermengen.
  6. 15 bis 25 Minuten im Backofen rösten. Nach 10 Minuten mit einem Pfannenwender oder Löffel durchrühren. Nach 15 Minuten einen Kürbiskern probieren. Er sollte richtig knusprig sein. Eventuell weiter garen.

Die Kerne kann man mit Schale essen oder gepellt. Sie machen sich auch gut in Kürbissuppe.

Variante: Nur etwas Salz (am besten Fleur de Sel oder Himalyasalz) verwenden und nach 15 Minuten ein bisschen (!) flüssigen Honig über die Kerne geben. Vermengen und 5 bis 10 Minuten weitergaren. Die Kerne bleiben ziemlich klebrig, aber der Geschmack ist toll.


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